Fort Vinci

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Augen

Weiß eigentlich jemand unter euch, was „Tryphobia“ ist?

Ich habe dazu dummmerweise mal eine Bildersuche gemacht und danach eine sehr schlechte Woche gehabt. Also wenn jemand beim Anblick dieses Bildes ein leichtes Unwohlsein hat – auf gar keinen Fall „Tryphobia“ googlen.

Nicht tun!

Ist jetzt ja auch ein Training für die Willenskraft. :)

Für mich sollte Wissenschaft mehr oben ohne.

Jeden Tag ein bisschen was dazulernen.

Willommen auf dem Blog für Informationsbullemiker. Heute beschäftigen wir uns mit der Frage: Ich wühle mich täglich durch eine Zilliarde RSS-Feeds und habe dann immer noch Hunger. Was soll ich tun? (Erstmal: Herzlichen Glückwunsch, dass du meinen kompletten Speedreading-Kurs absolviert hast.)

Zurück zur Frage. Eine Antwort wäre: Weniger vergessen. Aber diese Antwort will noch nicht mal ich als semiprofessioneller Amateur-Mnemoniker hören.

Ich will, dass sich „Geisteswissenschaft“, „Wirtschaftwissenschaft“ und Naturwissenschaft das kleine Schwarze überstreifen, an meiner Tür klingeln und mit den krassesten Facts, Theories und Shizzl um meine Aufmerksamkeit buhlen.

Ich will so eine Art Elfenbeinturm mit Tiefgarage, in der sich alle Hirnis in ge-airbrushten Muscle-Cars verwandeln und mit Vollgas in mein Gehirn rasen und einen qualmenden Donut in meinem Großhirn hinlegen.

Ich kriege es.

Und ihr jetzt auch.

Ich fang mal klein an. Meldet euch bei dem E-Mail-Newsletter Go Highbrow an. Wählt ein Thema, das euch interessiert (Gesundheit, Literatur, Physik und so weiter und so fort) und lasst euch täglich Erklärbär E-Mails in euer Postfach pusten. Sind schnell zu lesen und leicht zu verstehen und verschaffen einen oberflächlichen Eindruck zu einem bestimmten Thema. Die Themen sind in Form von „Kursen“ aufbereitet – sie haben also nicht nur einen Anfang, sondern auch ein Ende. Das finde ich gut, da ich mich so jedes Mal bewusst dafür entscheide, ein neues „Abonnement“ einzugehen.

E-Mail Newsletter? Richtig, das ist voll 1999. (By the way: Ich biete auch einen an – schaut mal nach Rechts.)

Im 2015er Multimedia-Mobile-HD-Style bringt euch Daily Curiosity ein Schlammcatchen der schärfsten Naturgesetze „Archimedisches Prinzip“ versus unerklärliche Beobachtungen wie den „Bloop“ versus Absurditäten aus der Weltgeschichte. Wie zum Beispiel Murphy’s Ranch.

Täglich.

Kuratiert und gesammelten von Leuten, deren Aufmerksamkeitsspannen größer als meine ist, aber nicht viel größer – denn ich fühle mich hier täglich aufs Neue verstanden und freue mich nicht nur darüber, dass die Welt ziemlich bunt ist, sondern ich lerne auch öfter wirklich tolle Frauen kennen. Wie zum Beispiel Physics Girl.

Welche Channels, Apps, Newsletter empfiehlt ihr?

Bild mit freundlicher Genehmigung von: TNT RED 1960s via photopin (license)

Welche Sprachen bringen das meiste Geld?

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Sprachen werden ja aus ganz unterschiedlichen Motivationen gelernt.

http://www.fortvinci.de/wp-admin/post-new.php#
Ich lerne zum Beispiel Französisch (ja, immer noch) um es dann mal mit Latein leichter zu haben. Zumindest war das meine Ursprungsmotivation. Inzwischen macht es mir einfach Spaß, Le Monde zu lesen (und ein bisschen zu verstehen.)

Außerdem habe ich an mir beobachtet, dass ich sofort besser gelaunt bin, wenn ich französisches Radio höre. Offenbar geht das nicht nur mir so.

Neben „es irgendwann mit Latein leichter haben“ und „Land und Leute besser zu verstehen“, ist natürlich auch „Geld verdien“ ein Grund, Sprachen zu lernen.

Ein Münchener Übersetzungsbüro zeigt mit der obigen Grafik, mit welche(n) Sprachen ihr welche Marktgrößen erreicht.

Desktop für Besserwisser: Apps zur Wissensorganisation.

Feedreader

Ich tu so, als ob nichts gewesen wäre und der Blogbetrieb hier in den letzten neun Monaten wie gewohnt abgelaufen wäre. Einverstanden?

Eine Sache, die mich immer wieder beschäftigt ,ist die Tatsache, dass die Wissensgesellschaft schneller wächst als der Horizont meiner Verstandeskapazitäten und das ich gar nicht schnell genug lesen und surfen kann, um Schritt zu halten.

Deswegen hatte ich schon mal was mit „Informationsflut und Oberwasser“ und so geschrieben.

Ich will ja nicht sagen, dass ich jetzt das Rad neu erfunden hätte. Aber immerhin bin ich auf…

…naja, ich habe endlich, wahrscheinlich 20 Jahre später als alle anderen, den Feedreader kennen und – ja – lieben gelernt.

Meiner heißt „Feedly“. Was auch nicht besonders originell ist, da er einer der meistbenutzten ist.

Das Ding ist so eine Art „Artikellieferant“: Man abonniert über den Feedreader die Artikel seiner Blogs- und News-Dienste und kann sie thematisch sortieren. Ich habe Kategorien wie „Art“, „Science“, „Fashion“ und „History“ und frage mich gerade, warum ich keine deutschen Oberbegriffe gewählt habe. Und außerdem komme ich mir so vor, als wäre ich Angela Merkel die auf der „Datenautobahn“ ins „Neuland“ fährt. Mal ehrlich: Ihr wisst doch sowieso alle, was ein Feedreader ist? Dann richtet euch jetzt einen ein. Gefälligst!

(Einige meiner Lieblingsblogs sind unten gelistet.)

Für die Leser, die schon länger hier sind, obwohl es hier in den letzten neun Monaten nichts zu lesen gab: Hoffe, es ärgert euch nicht, dass ich jetzt „Duze“. (Wo wir doch viele Jahre beim „Sie“ gewesen sind.)

Archivieren mit Getpocket und Evernote.

Mit dem Feedreader verwandelt sich das Internet von einer Such- in eine Findmaschine. Die für mich relevanten Artikel kommen zu mir – auch wenn ich noch gar nicht weiß, dass sie für mich bedeutsam sind. (Und ich bin gerade froh, dass ich mich noch nicht mit „Google Alerts“ beschäftigt habe.)

Stellt sich die Frage, wie sich das ganze Zeug archivieren lässt. Ich bin ein großer Freund des „Zettelkastens“. Hier habe ich ausführlich beschrieben, was ein Zettelkasten ist und wie er sich dazu nutzen lässt, um neue Ideen zu entwickeln oder als Archivierungstool für Gelesenes.

Das Programm meiner Wahl heißt hieß „Slipcase“. In meinem schlummern jetzt über 2.000 Einträge zu allen möglichen Themen. Das ist ziemlich ärgerlich, da ich die jetzt alle nach Evernote umsiedeln muss.

Hier habe ich bereits über Evernote geschrieben. Hier landet inzwischen allen: Schnappschüsse, Notizen, interessante Artikel. Mit Schlagworten versehen und in einer der unterschiedlichen Notizbücher abgelegt habe ich die – vielleicht trügerische – Gewissheit, das kein Bit aus dem Informationsuniversum verloren geht. Potenziell habe ich ja auch jederzeit mit dem richtigen Schlagwort Zugriff auf alle gesammelten Infos. Und solange der Cloud-Server von Evernote nicht gehackt wird, bleibt das auch so.

Getpocket ist ursprünglich ein reiner Bookmarkingdienst auf Cloud-Basis gewesen. Wir alle, die wir vor 2000 geboren sind, erinnern uns doch an die Zeiten, als man sich interessante Artikel an die eigene E-Mail Adresse geschickt hat, um sie irgendwo zentral zu sammeln (weil man auf unterschiedlichen Rechnern unterwegs war). Getpocket hat dem ein Ende gemacht: Interessantes, das auf dem Desk-Rechner gefunden wurde, wurde genauso „zentral“ eingesammelt, wie Zeug, das man mit dem Smartphone aufgespürt hat.

Getpocket bietet aber auch „Tagging“- und Notizfunktionen und ist damit ebenfalls ein gutes Archivierungsprogramm. Für mich ist es aber nur eine Brücke zu Evernote. Das hängt damit zusammen, dass ich nur die „Free“ Version von Feedly nutze. Aus Feedly heraus, lässt sich zwar in Evernote speichern – aber nur, wenn man die Pro-Version hat. Auf Getpocket lässt sich auch in der Free-Version speichern.

Wenn ich meine Feeds dann beispielsweise in der Bahn scanne, kann ich sie übers Telefon in Getpocket speichern und sie von dort dann in Evernote sauber verschlagwortet ablegen. Ja, das verschafft mir eine gewisse Gemütsruhe.

Fazit: Als Infojunkie kommt man an dem Dreigestirn Getpocket, Evernote und Feedly nicht vorbei. Zumindest solange nicht, bis mir einer von euch, was Neues zuschickt, mit dem ich dann meine Zeit verbringe.

Lasst euch Zeit damit und schaut euch hier erstmal die versprochenen Blog-Empfehlungen durch:

Lieblingsblog über Astronomie.
Kryptologie ohne Geheimnisse ☺
Blog über Physik.
Wenns um Geschichte geht
Food ist ja so ein Thema, das ich eher langweilige finde. Nicht hier.
Rund um Webdesign und Tech-News bin ich auf T3N glücklich.
Treib mich aber auch hier rum:
Techcrunch
The Verge
Gizmodo
In punkto Kunst, klar braucht man das Art Magazin und Kotzendes Einhorn

Und ihr wisst jetzt, warum man einen Feedreader braucht…

photo credit: Custom All Items view in Google Reader via photopin (license)

MUSIKALISCHE UNTERSTÜTZUNG BEIM SCHREIBEN DIESES ARTIKEL: Dieses Set von Dachgeschoss.

Drei Tipps für bessere Entscheidungen. Gastbeitrag von Dennis Tröger.

besser entscheiden

Über den Autor
5 Jahre lang das falsche Studieren und es trotzdem durchziehen. Mut und Willenskraft oder in Wirklichkeit die falsche Entscheidung? Nach 5 verschwendeten Jahren habe ich mich dazu entschlossen anderen dabei zu helfen, nicht in die gleiche Falle zu tappen und ihre kostbare Lebenszeit zu verschwenden. Diese drei Tipps sind auf meiner Vortragsreihe „Die perfekte Entscheidung“ die zurzeit in Frankfurt abgehalten wird. Melde Dich gerne bei mir via E-Mail oder über unsere junge Community „Die perfekte Entscheidung“.

Richtig Entscheiden mit diesen drei Tipps.

Du hast einige Optionen abgewogen. Du weißt, was Du willst und trotzdem handelst Du nicht, wieso? Kurzfristige Emotionen halten Dich davon ab zu handeln. Mit den folgenden Tipps wird es Dir leichter fallen, Dich für die eine oder andere Option zu entscheiden. Angst und Zweifel spielen hiernach keine Rolle mehr.

Die folgenden Tools sind an anderen Stellen ebenfalls mächtig: Wer kennt das nicht? Das Stück Kuchen sieht einfach zu gut aus. Doch eigentlich ist gerade Diät angesagt. Das Verlangen wächst mit jedem Blick… bis das Stück schließlich verschwunden ist und dafür ein schlechtes Gewissen aufgetaucht.

Wie kannst Du diese Kurzschlusshandlungen unterbinden, die Du im Nachhinein bereuen wirst? Die folgenden Tipps helfen Dir, nicht länger durch Deine Emotionen kontrolliert zu werden, sondern Deine Emotionen im Griff zu haben:

10/10/10 Methode – Abstand gewinnen

Viele schöne Optionen liegen vor Dir und mit Hilfe der richtigen Analyse hast Du für Dich die richtige herausgefunden. Genau wie Lisa weißt Du, welchen Weg Du einschlagen musst. Lisa ist sich sicher, dass sie aus dem Betrieb ihres Vaters heraus in die weite Welt muss. Sie möchte Lehrerin werden und vorher einige Zeit im Ausland arbeiten. Am liebsten in Afrika. Sie weiß, was das richtige für sie ist, aber sie hat Angst vor der Reaktion ihrer Eltern und dem Rest ihres Umfelds.

Obowhl ihr Traum sehr klar ist und die präferierte Option eindeutig: Sie hat Angst und diese Angst lähmt sie.

Kurzzeitige Emotionen halten Dich davon ab die Art von Entscheidungne zu treffen, auf die es ankommt. Lisa stellt sich also die Fragen:

Wie fühle ich mich in 10 Minuten, wenn ich mich für das Ausland entscheide?

Wie fühle ich mich in 10 Monaten, wenn ich mich für das Ausland entscheide?

Wie denke ich über diese Entscheidung in 10 Jahren?

Durch diese einfachen Fragen gewinnt sie Abstand von ihrem Dilemma. Sie weiß, dass ihre Eltern nicht immer wütend sein werden und das ihr Vater irgendwann Verständnis haben wird. Zudem wird ihr klar, dass sie in 10 Jahren bedeutend zufriedener sein wird.

Welche Entscheidungen schiebst Du im Moment auf?

Nur weil alle es tun ist es nicht richtig

„Wir machen das seit 10 Jahren so!“ – Das mag stimmen, aber etwas kann auch 10 Jahre lang falsch gemacht werden. Löse Dich davon, dass das was alle machen das richtige ist. Versuche selbst an die Grenzen zu stoßen und mache Deine eigenen Erfahrungen. Wir Menschen verlieren nicht gerne Dinge die wir bereits besitzen. Ein Grund, wieso Menschen an Ritualen und Gewohnheiten festhalten – selbst dann noch, wenn sie sich als schädlich erweisen.

Finde Deine inneren Werte

Mir wurde Anfang des Jahres ein neuer Job angeboten. Bedeutend besseres Gehalt, Firmenwagen, eigentlich alles was ich mir hätte wünschen können. Doch ein Blick in die Zukunft machte mir klar: In sechs Monaten werde ich wieder unglücklich sein. Wieder wird sich morgens die gleiche Frage stellen: „Für wen stehe ich auf?“.

Als Mensch können wir gegen vieles kämpfen, aber nicht gegen unsere tiefsten Überzeugungen. Du musst für Dich herausfinden, was Deine tiefsten Überzeugungen und inneren Werte sind. Denn selbst die fantastischste Option zerfällt, wenn Du nicht daran glaubst.

Entweder es ist ein „Ja, auf jeden Fall!“ oder es ist ein „Nein“. Ganz einfach. 

Als Unternehmer kann das bedeuten sich ins Bewusstsein zu rufen, wer der Kunde ist. Der hysterische Chef ist nicht der Kunde. Der Kunde ist der Kunde. Aus diesem Grund sollte so gehandelt werden, dass der Kunde am Ende glücklich ist.

Die inneren Werte sind die Königsdiziplin im Entscheidungsprozess. Das Zünglein an der Wage und der letzte Schritt zur perfekten Entscheidung.

Was würdest Du einem Freund oder Freundin raten?

Ein Perspektivenwechsel kann wahre Wunder vollbringen: Was würdest Du einem Freund oder Freundin raten in der Situation zu tun, die Dir Kopfzerbrechen bereitet? Entscheidungen mit emotionalem Ballast zu treffen ist schwierig.

Daher kann ich Dir nur empfehlen: Sieh Dir die Entscheidung aus den Augen eines anderen Menschen an. Wenn Du Deinen Freunden einen Rat gibst, solltest Du ihn dann nicht auch selbst befolgen?

Besser lernen: Die besten Tools aus 2014.

Nicht nur ein Jahr älter geworden, sondern auch ein Jahr erfahrener.

2014 war ein Wendepunkt. Ein Jahr, das mir im Gegensatz zu dem Partydunst der Jahre 1992-1998 und dem Karriertrott der Jahre 1999-2012 mit allen Ecken und Kanten in Erinnerung bleiben wird.

Ich betrachte es als Privileg, in komprimierter Form sehr viele Dinge – persönlich wie fachlich – lernen zu dürfen, was zum größten Teil mit meiner Firmengründung zusammenhängt. Noch ist allerdings nicht der Zeitpunkt einen Artikel „Was ich in zwei Jahren als Firmengründer gelernt habe“ zu schreiben. Nur kurz: In 2014 konnten wir einen größeren Etat gewinnen, ich kann jetzt nicht mehr nur die Miete, sondern auch das Bier bezahlen (das ich, sollten Sie mal nach Hamburg kommen, an Ihrer Stelle hier trinken würde: Haus 73 – interessanteste Bierauswahl Hamburgs. Sollten Sie Cocktails bevorzugen, treffen wir uns Ende 2015 vielleicht mal hier)

Wir konnten zwei gute Leute einstellen und wir haben sehr gute Aussichten für 2015. Der Weg ist allerdings noch nicht zu Ende und über den schreibe ich lieber auf dem Gipfel. 2014 wartete glücklicherweise nicht nur mit einem Haufen beruflicher „Interessantheiten“ auf, sondern auch mit einer Reihe spannender Tools zum Lernen.

Sprachen lernen: Die besten Tools.

Über Tools zum Sprachenlernen habe ich in der Vergangenheit schon öfter geschrieben.

In 2014 kristallisierten sich zwei klare Favoriten heraus, für die ich gerne zahle. Das sind Lingq ( dank der Empfehlung eines Lesers) und Fluentu. Im Detail stelle ich beide Tools zum Sprachenlernen hier vor: „Sprachen lernen im Internet…“. Zum Erlernen der chinesischen Schriftzeichen setze ich jetzt voll und ganz auf Trainchinese. Das ist zwar nicht so schön wie Skritter – aber wesentlich günstiger und im Ergebnis fast genauso effizient. (Skritter zum Erlernen der chinesischen Schriftzeichen habe ich hier vorgestellt: „Mandarin lernen„.)

Die interessantesten Podcasts und Websites in 2014

Ganz klar: „Dan Carlin’s Hardcore History“. Die Sendungen dauern ungefähr drei Stunden und bestechen durch eine faszinierende Themenauswahl – von den Wiedertäufern in Münster, bis zum ersten Weltkrieg – sowie durch den ansteckenden Enthusiasmus des Moderators. Dabei sind sie hervorragend recherchiert und bereichern durch neue Perspektiven auf aktuelles Zeitgeschehen.

„Popop Chinese“ ist ein erstklassiger Podcast für alle, die sich für die Rotchinesische Gegenwart interessieren. Sowohl politisch wie auch popkulturell. Für mich als Mandarinlernender besonders fein: Gesprochen wird Englisch – wobei mitten im Satz zu Mandarin gewechselt wird. Das heißt, der Inhalt ist aus dem Kontext heraus verständlich und man kann „nebenbei“ in die Sprache eintauchen.

„Veinte Mundos“ ist die Website der Wahl, wenn Sie Spanisch lernen. Alle 14 Tage erscheint hier eine Artikel zu einem kulturellen, politischen oder gesellschaftlichem Thema aus Süd- und Mittelamerika. Es gibt aber nicht nur Text, sondern auch eine Audiospur, so dass man sich den Text auch vorlesen und sogar herunterladen kann. Flankiert wird der Text durch weitere Medien, wie beispielsweise themenrelevante TV-Mitschnitte. Diese drei hier genannten Formate begleiteten mich in 2014 durchgehend.

Neu hinzugekommen ist „Netflix“. Muss man glaube ich nichts zu sagen. Dabei begeistert mich allerdings weniger die Serienauswahl, sondern mehr die Tatsache, dass man – je nach Serie – zwischen mehreren Tonspuren wechseln kann und sich eine Episode so erst auf Deutsch und dann auf Französisch anschaut.

Warum Sie sich ein E-Book Reader besorgen sollten.

In 2014 sicher nicht mehr neu: E-Books. Für mich als Sprachenlerner allerdings eine Offenbarung.: Zunächst: Englische Bücher sind im Original um ein vielfaches günstiger als die deutschen Übersetzungen. Englische, spanische und französische Bücher sind en masse verfügbar – teilweise kostenlos. Außerdem: Vokabeln lassen sich leicht nachschlagen. Im Moment lese ich E-Books über das Tablet. Demnächst will ich mir aber einen Kindl-Reader besorgen. Dabei weiß ich allerdings nocht nicht, ob ich auf den Kindl Paperwhite oder den Kindl Vojage setzen soll. Kennt sich jemand aus? Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches, glückliches und inspirierendes 2015!